Die Deckungen aus Schiefer zählen zu den schönsten und kunstvollsten Arbeiten des Dachdeckerhandwerks. Sie haben in einigen Gebieten (z.b. Eifel, Hunsrück, Sauerland, Westerwald) eine jahrhunderte alte Tradition.
Schieferdeckungen gehen bis in die Römerzeit zurück. Bereits vor 2000 Jahren wurden spitzwinklige Schieferplatten zur Dachdeckung verwendet. Später wurden vor allem in England Rechteckschiefer ("Englische Deckung") verwendet, während sich im deutschsprachigen Raum eigene Deckarten entwickelten. Auf diese Deckungen beruht die heutige "altdeutsche Deckung".
Es wurden regional in Größe und Form unterschiedliche Decksteine mit scharfen Hieb gedeckt.
Später folgten Schiefer mit normalem Hieb, die einen geringen Materialverbrauch haben. Daraus entstanden die Deckungen mit Schuppenschablonen, deren Decksteine auch im Winter mit einer
Schablone hergestellt werden konnten.
Besonders die altdeutschen Deckungen verlangen vom Dachdecker hohes handwerkliches Können. Zusätzlich soll der Dachdecker durch Auswahl und Anordung der Schiefer dem entstehenden Dach ein ansprechendes Aussehen geben. 
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