Holzständerbauweise
Ein Kind des energiesparenden Bauens und der Rationalisierung ist die Holzständerbauweise.
Im Prinzip besteht dieser Haustyp aus Holzstützen die in einem Raster aufgestellt sind und mit unterschiedlichen Bauplatten verkleidet werden. Der Zwischenraum wird mit Dämmaterial ausgefüllt. Hier wird der Vorteil sofort sichtbar. Anstatt zusätzlich einen Vollwärmeschutz anzubringen besteht das Haus aus wärmedämmenden Materialien. Die leichten Baustoffe ermöglichen es, dass die Wände in Hallen vorgefertigt werden und keine größeren Probleme bei Verladung und Transport entstehen. Ein normales Einfamilienhaus wird in einigen Tagen montiert und schnell regendicht auf dem Keller oder der Bodenplatte. Es kann sofort mit dem Innenausbau begonnen werden, da keine Trockungs- und Abbindezeiten von Mörtel, Putz oder Beton beachtet werden müssen. Die Fertigung in seriösen Handwerksbetrieben, ein gutes Qualitätsmanagement des Unternehmens vorausgesetzt, hat den Vorteil, dass der "Pfusch am Bau" keine Chance hat.
Die Standfestigkeit und Dauerhaftigkeit der Holzständerbauweise braucht den Vergleich mit konventionellen Häusern nicht zu fürchten. Der Baustoff Holz kann bei richtiger Verarbeitung Jahrhunderte lang seine Tragfähigkeit behalten. Die modernen bauphsysikalischen Anforderungen an ein Wohnhaus werden durch die Bauweise in Kombination mit der Haustechnik (Lüftungs-, Heiz- und Klimaanlage) nicht nur erfüllt, sondern setzen in vielen Bereichen sogar Maßstäbe. 
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